Abstract
Hypoakkommodative klagen über müde Augen bei Naharbeit. Das Ziel diese Studie
war es, zu zeigen ob bzw. unter welchen Umständen die Blickbewegungen bei
Hypoakkommodation verändert sind. Dazu wurden die Blickbewegungen von je 13
Hypoakkommodativen und augengesunden Kontrollpersonen bei zwei Aufgaben
(Satzlesen vs. Konsantenstring-Suchaufgabe) aufgenommen. Um einen möglichen
Einfluss von Crowding auf die Augenbewegungen aufzuzeigen wurden die Aufgaben zu beiden Messzeitpunkten (vor bzw. nach okulärer Belastung) in üblicher Schreibweise und mit großem Buchstabenabstand (spacing-Bedingung) angeboten.
Bei Hypoakkommodativen konnten Hinweise auf eine augenschonende Sehweise bei
Suchaufgaben (Konsonantenstring-Aufgabe) gefunden werden. Beim Lesen mussten sie gesamt mehr Fehler korrigieren, sie lasen generell gering langsamer als die
Kontrollpersonen. Hinweise auf okuläre Belastung Hypoakkommodativer konnten aus
ihrem geringeren Vertrautheitsbenefit bei Messwiederholung nach okulärer Belastung
abgeleitet werden.
Trotz dieser ersten Erklärungsansätze für die subjektiv angegebenen Beschwerden
Hypoakkommodativer bleibt weiterhin hoher Forschungsbedarf hinsichtlich der
subjektiven angegebenen und objektiven messbaren Auswirkungen von
Hypoakkommodation. Augenmerk sollte auf die Lesegeschwindigkeit und die Dauer bis zum Eintritt von subjektiven Beschwerden gelegt werden.
war es, zu zeigen ob bzw. unter welchen Umständen die Blickbewegungen bei
Hypoakkommodation verändert sind. Dazu wurden die Blickbewegungen von je 13
Hypoakkommodativen und augengesunden Kontrollpersonen bei zwei Aufgaben
(Satzlesen vs. Konsantenstring-Suchaufgabe) aufgenommen. Um einen möglichen
Einfluss von Crowding auf die Augenbewegungen aufzuzeigen wurden die Aufgaben zu beiden Messzeitpunkten (vor bzw. nach okulärer Belastung) in üblicher Schreibweise und mit großem Buchstabenabstand (spacing-Bedingung) angeboten.
Bei Hypoakkommodativen konnten Hinweise auf eine augenschonende Sehweise bei
Suchaufgaben (Konsonantenstring-Aufgabe) gefunden werden. Beim Lesen mussten sie gesamt mehr Fehler korrigieren, sie lasen generell gering langsamer als die
Kontrollpersonen. Hinweise auf okuläre Belastung Hypoakkommodativer konnten aus
ihrem geringeren Vertrautheitsbenefit bei Messwiederholung nach okulärer Belastung
abgeleitet werden.
Trotz dieser ersten Erklärungsansätze für die subjektiv angegebenen Beschwerden
Hypoakkommodativer bleibt weiterhin hoher Forschungsbedarf hinsichtlich der
subjektiven angegebenen und objektiven messbaren Auswirkungen von
Hypoakkommodation. Augenmerk sollte auf die Lesegeschwindigkeit und die Dauer bis zum Eintritt von subjektiven Beschwerden gelegt werden.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Awarding Institution |
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| Supervisors/Advisors |
|
| Place of Publication | Salzburg |
| Publication status | Published - 2012 |
UN SDGs
This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)
-
SDG 3 Good Health and Well-being
ASJC Scopus subject areas
- General Psychology
Classification according to Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS 2012)
- 303012 Health sciences
Applied Research Level (ARL)
- ARL Level 4 - Experimental setup in laboratory-like conditions
Research focus/foci
- Not applicable
Cite this
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