Project Details
Description
Die letzten Klimaprognosen zeigen gravierende Klimaveränderungen für Österreich. Neben stärkeren Extremwetterereignissen geht man davon aus, dass die Täler im Alpenraum über der durchschnittlichen globalen Temperaturerhöhung liegen werden. In urbanen Bereichen wird es wegen des hohen Versiegelungs- und Verdichtungsgrades zu noch wärmeren Hitzeinseln kommen. Damit muss auch in gemäßigten Klimazonen stärker mit dem Kühlfall gerechnet werden. Auch Wohngebäude werden mit steigender Tendenz mit Klimageräten ausgestattet. Neben hohen Energieverbrauch verstärken diese mit Ihrer Abwärme das mikroklimatische Problem für alle anderen Anrainer.
Die Anforderungen zur Vermeidung der sommerlichen Überwärmung, wie sie in den Richtlinien der OIB 6 beschrieben werden, und die für deren Erfüllung einhergehenden Maßnahmen, wie Verschattungsvorrichtungen, die Nutzung von Speichermassen und Nachtlüftung, bedürfen in Anbetracht der prognostizierten klimatischen Veränderung bezüglich ihrer Tauglichkeit einer kritischen Überprüfung. Weiters kann ein klimaresilientes Gebäude nur mit projizierten und nicht mit vergangenen Klimadaten nachhaltig geplant werden.
Ziel des Projekts war die Erstellung einer Entscheidungshilfe als Planungsgrundlage für sowohl passive Maßnahmen als auch passive sowie aktive Kühltechnologien.
Die erarbeitete Entscheidungshilfe dient
- den Planungsschaffenden, den Gebäudeeigentümern und den Wohnungseigentümern und -nutzern zur Entscheidungsfindung
- politischen Entscheidungsträgern zur Umsetzung entsprechender Rahmenbedingungen und Förderungen,
- Mitgliedern technischer Ausschüsse zur Implementierung in Normen und Richtlinien,
- dem IEA Annex 80 zur Unterstützung und Vernetzung internationaler Forschungstätigkeiten im Bereich der resilienten Kühlung von Gebäuden.
Die Anforderungen zur Vermeidung der sommerlichen Überwärmung, wie sie in den Richtlinien der OIB 6 beschrieben werden, und die für deren Erfüllung einhergehenden Maßnahmen, wie Verschattungsvorrichtungen, die Nutzung von Speichermassen und Nachtlüftung, bedürfen in Anbetracht der prognostizierten klimatischen Veränderung bezüglich ihrer Tauglichkeit einer kritischen Überprüfung. Weiters kann ein klimaresilientes Gebäude nur mit projizierten und nicht mit vergangenen Klimadaten nachhaltig geplant werden.
Ziel des Projekts war die Erstellung einer Entscheidungshilfe als Planungsgrundlage für sowohl passive Maßnahmen als auch passive sowie aktive Kühltechnologien.
Die erarbeitete Entscheidungshilfe dient
- den Planungsschaffenden, den Gebäudeeigentümern und den Wohnungseigentümern und -nutzern zur Entscheidungsfindung
- politischen Entscheidungsträgern zur Umsetzung entsprechender Rahmenbedingungen und Förderungen,
- Mitgliedern technischer Ausschüsse zur Implementierung in Normen und Richtlinien,
- dem IEA Annex 80 zur Unterstützung und Vernetzung internationaler Forschungstätigkeiten im Bereich der resilienten Kühlung von Gebäuden.
| Acronym | Cool*Buildings |
|---|---|
| Status | Finished |
| Effective start/end date | 1/02/22 → 30/04/23 |
Collaborative partners
- Salzburg University of Applied Sciences GmbH
- ZAB Zukunftsagentur Bau GmbH (lead)
- University for Continuing Education Krems (Project partner)
- ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
UN Sustainable Development Goals
In 2015, UN member states agreed to 17 global Sustainable Development Goals (SDGs) to end poverty, protect the planet and ensure prosperity for all. This project contributes towards the following SDG(s):
-
SDG 11 Sustainable Cities and Communities
-
SDG 13 Climate Action
Classification according to Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS 2012)
- 201103 Building physics
Applied Research Level (ARL)
- ARL Level 4 - Experimental setup in laboratory-like conditions
Research focus/foci
- Sustainable Materials and Technologies