Warum Strom- und Wassernetze immer stärker miteinander verflochten sind – und weshalb kleine Störungen große Krisen auslösen können, erklärt der Informatiker Dimitris E. Simos im Interview.
Cyberangriffe, Blackouts, Naturkatastrophen: In einer Welt, in der physische und digitale Systeme immer enger zusammenwachsen, können Störungen schnell ganze Infrastrukturen lahmlegen. Bei der ÖAW-IIASA-Lecture „Underestimating Resilience in a Hybrid World: Why Critical Infrastructure Remains Vulnerable to Natural Hazards and Cyber Attacks“ am 17. März spricht der renommierte Informatiker und Mathematiker Dimitris E. Simos an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) über diese neuen Verwundbarkeiten. Im Interview verrät er vorab, warum unsere Systeme besonders anfällig für Angriffe sind, wie Kettenreaktionen entstehen und was jede und jeder Einzelne zur Sicherheit beitragen kann.