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Bewertung der Hitzebelastung bei Aktivitäten im Freien in österreichischen Rehabilitationseinrichtungen zur Optimierung organisatorischer Schutzmaßnahmen

Projekt: Forschungsfördertopf

Projektdetails

Beschreibung

RehabHeat 2.0 baut auf den Ergebnissen des vorangegangenen Projekts RehabHeat auf und vertieft die Analyse der klimatischen Auswirkungen auf Rehabilitationsprozesse durch hitzeassoziierten Umwelt- und Wetterdaten von GeoSphere. Ziel ist es, klima- und gesundheitsrelevante Daten systematisch zu verknüpfen, um differenzierte Risiko- und Resilienzprofile für derzeitige und zukünftige Rehabilitationskliniken zu entwickeln – insbesondere derer, die vulnerable Patient*innengruppen behandeln.
Im Zuge des Projekts RehaHeat 2.0 soll untersucht werden, wie sich die Hitzebelastung in den letzten 30 Jahren auf Outdoor-Aktivitäten in Rehabilitationseinrichtungen in Österreich entwickelt hat – sowohl für Patient*innen als auch für das beteiligte Gesundheitspersonal. Aufbauend auf klimatischen Extremsituationen und Temperaturverläufen sollen exemplarische körperliche Aktivitäten ausgewählter Rehabilitationseinrichtungen hinsichtlich ihres Belastungsniveaus eingeordnet und organisatorische Anpassungsvorschläge entwickelt werden. Hierzu werden retrospektive Temperaturdaten mit aktuellen organisatorischen Abläufen und Bewegungsprogrammen an Rehabilitationseinrichtungen kombiniert und in hinsichtlich der Hitzebelastung gemäß anerkannten Referenzwerten analysiert.
RehabHeat 2.0 setzt damit sowohl forschungsstrategisch als auch praktisch neue Impulse für klimaresiliente Rehabilitation und bereitet konkrete Empfehlungen zur Implementierung in Rehabilitationseinrichtungen vor. Neben der quantitativen Datenanalyse und gesundheitsspezifischer Interpretation der Daten steht die Vorbereitung eines langfristigen interdisziplinären Forschungsschwerpunkts im Fokus, der sich mit klimaadaptierter Gesundheitsversorgung befasst. Dieses Projekt soll mit Projektabschluss in eine wissenschaftliche Publikation in einem internationalen peer-reviewed Journal münden.
Dieses Forschungsprojekt ist wiederum ein Kooperationsprojekt des Departments für Gesundheitswissenschaften der FH Salzburg GmbH mit der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungs-sicherheit GmbH, der GeoSphere Austria und der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg/Ludwig Boltzmann Institut für Digitale Gesundheit und Prävention.
AkronymRehabHeat 2.0
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/09/2531/08/26

Projektbeteiligte

  • Fachhochschule Salzburg GmbH (Leitung)
  • AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (Projektpartner)
  • GeoSphere Austria (Projektpartner)
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität (Projektpartner)
  • Ludwig Boltzmann Institut für Digitale Gesundheit und Prävention (Projektpartner)

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
  3. SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
    SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
  4. SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
    SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen

Schlagwörter

  • Klimawandel
  • Hitze
  • Klimaresiliente Rehabilitation
  • Vulnerable Patient*innen
  • Nachaltige Gesundheitsversorgung

Klassifizierung nach Österreichischer Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS 2012)

  • 303040 Versorgungsforschung

Applied Research Level (ARL)

  • ARL Level 2 - Beschreibung der Anwendung eines Prinzips

Forschungsschwerpunkt(e)

  • Applied Health Innovation

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.